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Wydanie 6 (96) 2009 Niemiecki

W ir sind Zeugen der Ausarbeitung von vielen Programmen, die verschiedene Entwicklungsfragen für die nächsten Jahrzehnte betreffen. Der Bericht des Ministerrates „Polska 2030. Wyzwania rozwojowe” („Polen 2030. Entwicklungsherausforderungen” war das Thema der Debatte in Danzig. Ein Bericht darüber finden Sie in unserer Rundschau. Die Diagnosen zum heutigen Stand riefen keine größeren Kontroversen hervor, jedoch das vorgeschlagene Modell der Infrastrukturentwicklung stieß weder auf Enthusiasmus noch Unterstützung. Wir stellen auch das „Program Żuławski 2030” („Werder Programm 2030“) zur komplexen Flutsicherung des Gebiets Żuławy (Werder) dar, über das man sich in den Woiwodschaften Pommern und Ermland-Masuren seit mehreren Jahren bemühte. In der Woiwodschaft Westpommern nähert sich dem Ende das aufwendige Projekt „Verbesserung der Wasserqualität in Szczecin” zu, das von den städtischen Wasserwerken realisiert wird. Die Projektabwicklung wurde durch das Komitee zum Monitoring des Kohärenzfonds als mustergültig bei der Verausgabung der EU-Gelder bewertet. Mehr Details dazu finden Sie im Interview mit dem Geschäftsführer der Wasserwerke (ZWiK) Olgierd Geblewicz. Eine weitere Initiative ist die Gesamtheit der Vorhaben im Bereich der erneuerbaren Energie. „Energie aus der Biomasie – Visitenkarte der Woiwodschaft Westpommern” ist ein Ansatz zum Aufbau dieses Marktsegments in unserer Region. In vielen ärmeren Gemeinden kann die Produktion dieser Energie zur bedeutenden Einkommensquelle werden, der Staat muss hierfür jedoch entsprechende Mechanismen in Gang setzen, die heute leider nicht reibungslos verlaufen. Bei der Umsetzung einer Geschäftsidee in die Praxis und Erlangung finanzieller Unterstützung hilft ganz bestimmt das Regionale Zentrum der Information und des Technologietransfers, das an der ZUT (Westpommersche Technische Universität) tätig ist. „In den 10 Bestehensjahre haben wir 600 Geschäftskunden geholfen“ – sagt Jaśmina Solecka, Direktorin des Zentrums, die gleichzeitig ihrer Firma neue Aufgaben für die nächsten Jahrzehnte zum Ziel setzte. Für die Zukunft der Seeakademie sowie die Qualität und Sicherheit an dem sich im Bau befindenden Terminal zum Verladen des kondensierten Gases in Swinemünde wird zum Teil das Simulationszentrum des LNG-Terminals entscheidend sein, das gerade an der Seeakademie Szczecin errichtet wird. Der Marschall der Woiwodschaft Westpommern wird den Kauf des Simulator zur Hälfte finanzieren. Nicht nur wirtschaftliche Aspekte sind im Leben wichtig. Sehr wichtig ist unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Dazu kann uns Jurine verhelfen – das Wundermittel eines koreanischen Medizin- und Kosmetikkonzerns, das vor Kurzem auf dem internationalen Mark debütierte und auch jetzt bei uns in Polen zu erwerben ist. Es lohnt sich darüber in unserer Rundschau zu lesen. Unsere Redaktion wünscht Ihnen ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins Neue Jahr sowie viel Gesundheit und Erfolg 2010.

 

Janina Piotrowska

 

 

Investition

Gespräch von Janina Piotrowska mit


Olgierd Geblewicz dem Geschäftsführer und Generaldirektor der ZWiK Sp. z o.o.


– Muster der Verausgabung von EU-Geldern – dies ist nur eine der Noten, die dem Projekt „Verbesserung der Wasserqualität in Szczecin“ während der letzten Sitzung des Komitees zum Monitoring des Kohärenzfonds vergeben wurde. Haben Sie mit einer so hohen Note für diese große Investition gerechnet?

– Ich vermutete, dass die Note positiv ausfällt, obwohl ich mit so vielen Lobsagungen nicht gerechnet habe. Die Investition wurde und wird nämlich unter immensem Druck und ständiger Beobachtung nicht nur der Gesellschaft, sondern auch vieler europäischer Institutionen realisiert. Es geht hier um sehr viel Geld und somit um große Verantwortung. Die ausgezeichnete Note des Komitees freut uns sehr.

– Was ist das Komitee zum Monitoring des Kohärenzfonds?

– Das ist ein Beratungsorgan beim Minister für Regionale Entwicklung als Verwaltungsinstitution des Kohärenzfonds. Das Komitee analysiert laufend die Fortschritte bei der Implementierung des Fonds in Polen, insbesondere die Fortschritte bei der Realisierung der einzelnen Projekte durch die Begünstigten, zu denen auch wir gehören. Darüber hinaus bespricht es Probleme und Gefahren bei der Realisierung der durch die EU mitfinanzierten Investitionen und versucht sie zu minimieren. Das Komitee setzt sich aus hohen Beamten der Ministerien für Regionale Entwicklung, Finanzen, Umwelt und Infrastruktur sowie aus den Vertretern der Europäischen Kommission zusammen. Die Sitzungen finden regelmäßig, mindestens zweimal im Jahr, in der Regel in Warschau statt. Selten kommt es zu Sitzungen außerhalb, bei den Begünstigten, umso größer war die Auszeichnung für uns, als das Komitee unsere Einladung nach Szczecin angenommen hat.

– Welche Reflexionen begleiten Sie in der Endphase der Investition?

– Wir hatten einige sehr schwere Jahre hinter uns, Jahre voller Probleme und unvorhergesehener Situationen. Es gelang uns aber, alles allmählich zu lösen, manchmal mit großem Kräfteaufwand. Wenn man heute auf die Ergebnisse blickt, dann kann man ehrlich sagen: „Es lohnte sich an diesem Projekt teilzunehmen“. Wir haben die Qualität des Trinkwassers für Szczecin verbessert und erreichten dabei den europäischen Standard. Das zu Ende gehende Jahr war zweifellos bahnbrechend nicht nur für die Firma, sondern für die Umwelt der gesamten Stadt. Der Bau der Kläranlage „Zdroje” wurde abgeschlossen und die Kläranlage „Pomorzany” wurde in Betrieb genommen – im August leiteten wir dorthin das





















erste Abwasser. Im Oktober gingen die größten zwei Abwasserpumpwerke „Grabów” sowie „Dolny Brzeg” in Betrieb und somit begannen wir mit der Abwasserreinigung von der ganzen Stadt. Die Ordnung der Abwasserwirtschaft und somit sauberes Wasser für die Stadt ist ein Meilenstein und ein zivilisatorischer Schritt nach vorne.














– Wie verändert sich die Gesellschaft nach der Abrechnung des Projekts?

– Die Gesellschaft verändert sich intensiv seit einigen Jahren. Neben dem Bau der Anlagen zur Wasserproduktion Abwasserreinigung auf höchstem Niveau verändern wir unsere Organisation, um Dienstleistung auf analogem Niveau anbieten zu können. Unsere laufenden Maßnahmen konzentrieren sich auf der Optimierung und Professionalisierung von Prozessen. Das zweite Gebiet unserer Maßnahmen betrifft die langfristige Planung der Modernisierung und Entwicklung im Bereich der Infrastruktur, also im Bereich der Vermögensaktiva der Gesellschaft. Dies ist eine sehr schwierige Aufgabe angesichts des Alters und des Zustands der Infrastruktur, insbesondere der Rohrleitungen. Eine zusätzliche Herausforderung ist die Synchronisierung unserer Investitionen mit anderen Investitionen in der Stadt im Bereich des Straßenwesens und der Linieninvestitionen. Ein gutes Beispiel für diese Maßnahmen ist die Korrelierung des Baus unseres Lichtleiternetzes mit dem Netz der Stadt.














– Welche Aufgaben warten auf die ZWiK im nächsten Jahr?

– Im nächsten Jahr werden wir die Investition „Verbesserung der Wasserqualität in Szczecin“ zu Ende führen und den Abschlußbericht für die Abrechnung mit der Europäischen Kommission vorbereiten. Dies ist eine sehr schwierige und verantwortliche Aufgabe, zu der u.a. die Zahlung des letzten Teils der EU-Gelder gehört. Während der Abrechnung muss man mit vielen Kontrollen von polnischen und europäischen Institutionen rechnen. Man darf nicht vergessen, dass sich in Polen seit 2003, d.h. seit dem Beginn des Projekts, die rechtliche und wirtschaftliche Situation veränderte und manche Vorschriften des polnischen Rechts von den EU-Kommissionen als nichtkompatibel mit den EU-Richtlinien in Frage gestellt werden, was unsere Arbeit nicht erleichtert.

Man soll noch betonen, dass wir ein zweites Projekt „Verbesserung der Wasserqualität in Szczecin – 2. Etappe“ im Wert von ca. 42 Mio. PLN ausgearbeitet haben und beantragten dafür die EU-Hilfe in Höhe von 64 % im Rahmen des Operationsprogramms Infrastruktur und Umwelt. Dieses Projekt betrifft den Bau des Kanalisationsnetzes in den Stadtteilen, die im ersten Programm nicht zum Zuge kamen. Insbesondere geht es hier um die Stadtteile Żydowce und Klucz. Zur Zeit wird es von der WFOŚiGW und wir gehen fest davon aus, dass wir im nächsten Jahr den Zuschuss bekommen.

– Ist der an Helsinki gerichteter Antrag auf Streichung der Stadt Szczecin aus der Liste der Ostsee-Umweltsünder bereits fertig?

– Das ist eine weitere Aufgabe für das nächste Jahr. Mit dem Antrag warten wir, bis alle ökologischen Ergebnisse erreicht und bestätigt werden. Ich wünsche mir, dass dieses von der Gesellschaft lang erwartete Dokument im ersten Halbjahr 2010 eingereicht werden kann.

– Danke für das Gespräch.







 

Police

ein guter Standort

 



Police – eine Stadt mit 750-jähriger Geschichte, heute ein wichtiges Wirtschaftszentrum, das auch Erfolge im Umweltbereich erzielte. Die Gemeinde ist stolz auf den Titel „Lider Polskiej Ekologii” („Spitzenreiter der polnischen Ökologie”) und gehörte mehrmals zu den Finalisten des Wettbewerbs „Die umweltfreundlichste Gemeinde der Woiwodschaft Westpommern“. Die ausgezeichnete geographische Lage der Stadt – an der Grenze der Woiwodschaft Westpommern und Meklenburg- Vorpommern – lockt viele in- und ausländische Investoren an, die hier im Industriepark „Infrapark" Police SA (dt.: AG) für ihre Geschäftsvorhaben einen guten Standort finden. Der 165 Ha große Industriepark ist in 16 Areale geteilt, die je nach Bedarf des Investors individuell eingeteilt werden können. Der Industriepark befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Handelshafens Police, in den Schiffe bis zum Tiefeingang von 9,15 m einlaufen können. Von hier aus können die Investoren ihre Waren über die Ostsee oder mit Hilfe der Binnenschifffahrt transportieren. Die potentiellen Investoren finden hier zahlreiches Fachpersonal vor, denn die benachbarte Gemeinde Szczcin ist ein großes akademisches Zentrum. Sie können auch mit der Unterstützung vieler Institutionen aus dem Geschäftskreis rechnen sowie die Zugangsmöglichkeiten zur EU-Mitfinanzierung in Anspruch nehmen.












Die Gemeindebehörden bemühen sich seit Jahren um das ausgewogene Wachstum auf der wirtschaftlichen, kommunalen, touristischen und sozialen Ebene. Solche Investitionen wie Wasseraufbereitungsstation, Modernisierung, der Ausbau des Wasser- und Kanalisationsnetzes, der Bau neuer Sportobjekte und Straßeninvestitionen trugen deutlich zur Verbesserung des Lebensstandards der Einwoh-

Einwohner bei. Die Gemeinde Police ist auch ein attraktives touristisches Gebiet, denn das Stettiner Haff, die Oder und die naturbelassenen Wälder bieten Erholung und vielfältige Freizeitgestaltung an. Mit Hilfe der EU-Gelder im Rahmen des Programms INTERREG IIIA wurde der touristische Komplex in Trzebież sowie Wander- und Radwege modernisiert. Trzebież ist ausgezeichnet für die Liebhaber des Wassersports, v.a. für die Segler. Die Gemeindebehörden vergessen auch die benachbarten deutschen Gemeinden des Landkreises Uecker-Randow nicht und unternehmen seit Jahren viele Initiativen für die Zwecke der guten nachbarschaftlichen Relationen auf beiden Seiten der Grenze. Dieses Engagement wurde vom Bundespräsidenten Dr. Horst Köhler anerkannt, der den Bürgermeister von Police Herrn Władysław Diakun mit dem Ordenskreuz des Verdienstordens am Bande der BRD ehrte.

 

DER HAFEN VON GDYNIA

10 JAHRE INVESTITIONEN UND WACHSTUM

Gespräch mit Janusz Jarosiński, Vorstandsvorsitzender der Seehafenverwaltung Gdynia AG (Gdingen)

- Das zu Ende gehende Jahr war reich an Jubiläen und Investitionen. Das zehnte Jahr des Bestehens der Seehafenverwaltung Gdynia ist eine gute Gelegenheit für ein Resümee und für Zukunftsprognosen. Seit 20 Jahren existiert nun der Hafen Gdynia in der Marktwirtschaft. Vor 30 Jahren wurde hier der Containerterminal in Betrieb genommen, einer der ersten im Ostseeraum und der erste in Polen. Vor welchen Herausforderungen stand nun der Hafen in Gdynia, als die polnische Wirtschaft zur Marktwirtschaft umgewandelt wurde, wie verlief der Prozess der Eigentumsumwandlungen?

- 1989 arbeiteten im Hafen über 7000 Dockarbeiter und Verwaltungsangestellte, jetzt sind es insgesamt noch rund 2000. In dieser Zeit wurden zwei Terminals privatisiert. Der Baltische Containerterminal wurde vor sechs Jahren einem ausländischen Betreiber verkauft. 2006 wurde dann der Baltische Getreideterminal an das Konsortium ADM/Cefetra veräußert und die Firma CTL erwarb das Hafentransportunternehmen "Trans-Port". Von der Privatisierung wurden alle von der Seehafenverwaltung Gdynia abhängigen Wirtschaftseinheiten tangiert, aber lediglich die genannten drei Gesellschaften wurden verkauft. Im Privatisierungsprozess befinden sich derzeit die Gesellschaften Portowy Zakład Techniczny SA (Technischer Hafenbetrieb AG) sowie die GmbH Morski Terminal Masowy Gdynia Sp. z o.o. (Massengut-Terminal Gdingen GmbH), die wir für Preise veräußern wollen, die auch ihrem realen Marktwert entsprechen.

- Bedeutende Veränderungen wurden innerhalb der Seehafenverwaltung Gdynia und in ihrem Umfeld vorgenommen. Es wurde sowohl in die Infrastruktur sowie auch in die Suprastruktur investiert. Wie groß waren die Ausgaben und der Umfang der vorgenommenen Maßnahmen?







- Man muss berücksichtigen, dass viele Hafenkais noch an die Aufbauzeit aus den 30-er Jahren des 20. Jh. erinnern. Trotz früherer Modernisierungsmaßnahmen und Investitionen gaben wir in den letzten 10 Jahren über 456 Mio. Zloty für die Infra- und Suprastruktur sowie 127 Mio. Zloty für deren Renovierung aus. Fast alle Investitionen wurden aus Eigenmitteln der Seehafenverwaltung Gdynia sowie aus der Privatisierung der Hafengesellschaften finanziert. Im laufenden Jahr wird die Seehafenverwaltung insgesamt rund 112 Mio. Zloty für Investitionen sowie rund 8 Mio. Zloty für die Renovierungen ausgeben. Der Investitionsplan für die Jahre 2009-2011 enthält Investitionen in Höhe von über 462 Mio. Zloty.

- Was sind die wichtigsten Investitionen aus den Eigenmitteln?

- Die Modernisierung des Fährterminals und die Hubrampe für die Fähren. Nun können Autos direkt auf das Oberdeck fahren. Eine bedeutende Investition war der Bau dreier Rampen am Stückgutterminal. Dies ermöglichte, den Ro-Ro-Verkehr in diesen Teil des Hafens umzuleiten und eröffnete neue Möglichkeiten des Hafens für diese Technologie. Der Holländische Kai wurde vollständig umgebaut, was das Anlegen der Schiffe mit dem Tiefgang von 13,0 m ermöglicht. Dank der EU-Mittel aus dem vorherigen Haushalt wurde auch eine für die Stadt und den Hafen Gdynia wichtige Investition realisiert – der Bau der zweiten Fahrbahn der Janek-Wiśniewski-Straße. Dadurch entstand eine kollisionsfreie Verbindung des größeren Teils des Hafens mit der modernisierten Kwiatkowskiego-Trasse und mit der Umgehungsstraße von Gdańsk, Sopot und Gdynia, die zur Autobahn A1 führt. Eine für die














Stadt Gdynia und den Hafen wichtige Investition war auch der Umbau des Pommerschen Kais an der Kościuszki-Kreuzung. Dort konzentriert sich im Sommer der touristische Verkehr aus dem In- und Ausland, hier finden alle wichtigen internationalen Veranstaltungen wie das letzte Tall Ship’ Races statt.

- Der Hafen ist seit dem EU-Beitritt Polens in EU-Programme eingebunden und nutzt EU-Mittel. Was sind die größten Vorhaben, an denen sich die Seehafenverwaltung Gdynia beteiligt?


- Zu den wichtigsten von der Seehafenverwaltung Gdynia realisierten Investitionen gehören die Infrastruktur des Straßen- und Eisenbahnzuganges zum östlichen Teil des Hafens Gdynia sowie der Umbau des Hafenkanals. Die erste Vereinbarung zur EU-Förderung wurde inzwischen unterzeichnet. Realisiert werden auch der Bau der Infrastruktur des logistischen Zentrums im Hafen Gdynia, der Ausbau der Hafeninfrastruktur für die Bedienung der Ro-Ro-Schiffe über die Straßen- und Eisenbahnzugänge im Hafen Gdynia sowie die Erschließung des Umfelds des Bulgarischen Kais. Wir sind seit einigen Jahren außerdem im Baltic Cruise Project aktiv, dessen Aufgabe die Förderung des Ostseeraumes durch Reedereien und Linienanbieter ist. Ein wichtiges Vorhaben ist die Beteiligung an den Arbeiten für das Projekt Seeverbindung Gdynia – Karlskrona. Ein innovatives Projekt ist auch die SoNorA, die im Rahmen des Programms für Mitteleuropa 2007-2013 realisiert wird. Es ist die Fortsetzung der Maßnahmen, die im Rahmen des im April 2008 abgeschlossenen Projekts AB Landbridge durchgeführt wurden und die die Entwicklung der wirtschaftlichen Verbindungen zwischen der Ostsee und der Adria bezwecken. Vor zwei Monaten hat die Europäische Kommission den Ausbauplan der Eisenbahnverbindung von Gdynia mit Venedig genehmigt.


- Der Hafen Gdynia öffnet sich somit nicht nur weiter für den Ostsee- sondern auch zum Adriaraum.


Danke für das Gespräch.
Marek Grzybowski




Am 30. November dieses Jahres sind 10 Jahre seit der Unterzeichnung der Gründungsakte der Aktiengesellschaft Seehafenverwaltung Gdynia zwischen den Vertretern der Gemeinde Gdynia und den Vertretern des Staatsschatzes vergangen. Der erste Vorstand setzte sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Janusz Jarosiński, Jerzy Starnawski und Krzysztof Gromadowski. Zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates wurde Professor Zdzisław Brodecki gewählt, dessen Nachfolger nach dem Rücktritt von Professor Brodecki im Jahre 2002 Professor Andrzej Grzelakowski wurde, der diese Funktion bis heute innehat.

 

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